Roadtrip 2.0

On the Road. Again! In der ersten Sommerferienwoche machte sich nach dem letzten Jahr erneut eine Gruppe von rund 10 Personen auf den Weg ins Unbekannte. Das Konzept des Lagers ist einfach. Einen Bus mieten und Tag für Tag schauen, wo uns der Wind hin weht. Dabei entstehen interessante Begegnungen und noch interessantere Gespräche. Dies ist unser Blog.

Streckenplan Roadtrip 2017

Streckenplan Roadtrip 2017

Unsere Route führe uns diesmal erneut nach Italien. Mangels freier Fahrt durch den Gotthard, wichen wir auf die drei Pässe-Route über den Brünig, Grimsel und Nufenen aus. Mit einem ersten Zwischenhalt in Lugano landeten wir am Abend in einem Hotel in Lomazzo knapp südlich der Grenze. Am nächsten Tag fuhren wir den Gardasee, Verona und schliesslich die Heimat von Papst „Pio X“ an. Dort blieben wir zwei Nächte und besuchten am zweiten Tag die traumhafte Wasserstadt Venedig. Vor dem Rückweg gen Norden erforschten wir noch das Po-Delta bei Gorino und genossen einen herrlichen Tag am nahe gelegenen Strand. Bei der Rückfahr lag eine Stipvisite in der norditalienischen Metropole Mailand  am Weg. Die Rückfahrt über den San Bernadino führte uns schliesslich auf die längste Rodelbahn der Schweiz, bevor wir sicher wieder in Zürich eingetroffen sind.

Nachfolgend einige Logbucheinträge:

Logbucheintrag – Tag 1

Wir trafen uns im Kirchengemeindehaus und besprachen dort als erstes, wo hin wir gehen wollen und entschieden uns Richtung Venedig aufzubrechen. Wir fuhren zu neunt in einem Auto, in dem genau neun Personen Platz haben. Da wir bereits wussten, dass am Gotthard ca 3h Stau zu erwarten ist, entschieden wir uns über den Pass vom Brünig, Grimsel und dem Nufenen zu fahren, um schliesslich im Tessin zu landen. Dort rasteten wir in Lugano für unsere erste Einkaufstour. Wir trafen uns nach 1h wieder und waren beim Start des Busker-Festivals dabei. Wir sahen einen Comedian zu wie er auf verschiedenen Rädern Kunststücke aufführte. Nach dieser Aufführung überzeugte Steffi uns noch eine weitere Show anzusehen in der 4 Akrobaten turnten. Danach gingen wir zurück zu der Tiefgarage um unseren VW Bus abzuholen. Wir fuhren über die Grenze zu unserem 4 Sterne Hotel in Lomazo. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Halt um ein Abendessen zu geniessen. Dort angekommen richteten wir uns in 3 verschiedenen Zimmern ein. Vor dem Schlafen gehen trafen wir uns noch in der Launch des Hotels.

Logbucheintrag – Tag 2

Im Just Hotel assen wir einen hervorragenden Zmorgen und verabschiedeten uns dann unfreiwillig von Melinda’s Handy und fuhren los. Nach über 3 Stunden Fahrt merkten wir den Handy Verlust und nahmen mit dem Hotel per Telefon Kontakt auf und machten ab, es am Mittwoch abzuholen. In dieser Zeit badeten 6 von uns im Gardasee. Der See war schön warm und da wir nicht alle gleich gross sind, versanken die kleinen von uns fast, die grossen jedoch standen bequem auf den Steinen im Wasser. Schön abgekühlt stiegen wir wieder ins Auto. Wir stiegen erst wider in einem Einkaufszentrum aus, um in ein einhalb Stunden Kleider zu shoppen. Nach dem wir uns fast pünktlich trafen, fuhren wir nach Riese Pio X und richteten dort zwei Zimmer für uns ein. Auf einer Wiese nebenan gab es auch noch Live-Musik. Dort schauten ein paar von uns noch vorbei, bevor wir uns für ein feines Abendessen ein Restaurant suchten.

Logbucheintrag – Tag 3

Wir fuhren kurz nach 9 Uhr los in Richtung Venedig. Es war ein langer Weg und die Fahrkünste der Italiener waren bemerkenswert 😉 Die Parkplatzsuche in Venedig gestaltete sich schwierig, da unser Bus für die meisten Parkings zu hoch war. Während der Suche konnten wir uns darum streiten, wer welches Kreuzfahrtschiff  (im Hintergrund zu sehen ) bekommt würde, wenn wir reich wären und wir sind uns immer noch nicht einig. Wir fuhren dann in einem viel kleineren Boot nach Venedig nahe zum Markusplatz. Während der Fahrt sahen wir viele eindrückliche Häuser und luxuriöse Schiffe. Als wir ankamen, wollten wir zuerst unseren Hunger stillen. Wir assen als Brunch einen Kebap.
Wir haben uns den ganzen Tag sehr amüsiert und viel fotografiert. Auch blieb einiges Geld liegen für für Souveniers. Und nach zwei bis drei Glacen machten wir uns auf den Zurückweg. Zum Abendessen assen die meisten Pizza in einer örtlichen Pizza in Riese Pio X. Nur einzelne assen für uns eher unbekannte Gerichte. Wie zum Beispiel Gniogetti mit Meeresfrüchten. Schwarze Zähne und Lippen waren die Nebenwirkung davon.

Logbucheintrag – Tag 4

Am Morgen haben wir in einem Supermarkt Frühstück gekauft und im Auto gegessen. Von dort aus sind wir direckt an den Strand gefahren. Eigentlich sind wir den ganzen Tag am Strand gewesen. Wir haben gebadet und gesonnt. Das Wetter war wunderschön und sehr heiss. Der Sand war so heiss, dass man weder darauf stehen noch gehen konnte. Nahe des Strandes haben wir in einem traumhaften Haus übernachtet und selber Abendessen gekocht.

Logbucheintrag – Tag 5

Auf dem Rückweg in die Schweiz machten wir einen kurzen Halt in Mailand zum Shoppen. Dabe konnten wir einen kurz einen Blick auf den Mailänder Dom erhaschen, der sehr beschmückt bzw. verziert war mit Statuen von Heiligen und anderen Ornamenten. Einige von uns haben noch den Lego-Shop „gestürmt“ und Überraschungspäckchen und Schlüsselanhänger gekauft. Leider haben die Überraschungspäckchen die selbe Lego-Figur enthalten, nämlich einen schiesswütigen Banditen. Auf der Fahrt ins nächste Hotel haben wir noch Melinda’s iPhone aus dem Hotel vom ersten Tag abgeholt, welches sie bei der Abreise in der Lounge vergessen hatte. Danach haben wir ein Hotel in der Nähe bezogen und kamen dort nicht ganz mit der Internetqualität aus bzw. wenn wir überhaupt Internet hatten, um unseren Freunden und Familien zu schreiben. Am Abend gingen wir noch typisch italienisch Essen.

Logbucheintrag – Tag 6

An diesem Morgen sind wir alle mit gemischten Gefühlen aufgestanden, weil der letze Tag nun begonnen hatte. Wir alle haben den Roadtrip sehr genossen und sind auch als Gruppe zusammengewachsen. Nach unserem leckeren Frühstück ging es auf nach Churwalden, zu der grössten Rodelbahn in Europa’s. Es hat uns sehr viel Spass gemacht und wenn es nicht so teuer gewesen wäre, wären wir sicher noch ein zweites Mal gefahren. Nun waren wir alle hungrig und gingen in ein gemütliches Pup mit köstlichem Essen.😋 Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, machten wir uns dann endgültig auf die Heimfahrt.

Dies ist unsere Geschichte. Wir wünschen allen einen schönen Sommern. Nachfolgend noch einige Impressionen von unserer Reise.



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